Mit sechs Fragen mal beim Zeichner nachgefragt
UPDATE: Leider hat auch Kim Schmidt kurzfristig seine Interviewantworten zurückgezogen
[1]Zum Comicsalon 2016 gab es bei der Max & Moritz-Preis-Verleihung eine bemerkenswerte Ablehnung des Preises für den Besten Kindercomic. Dieser wurde (eigentlich) an Patrick Wirbeleit und Uwe Heidschötter für "Kiste" verliehen. Patrick Wirbeleit (Autor) lehnte (nicht persönlich) auf der Bühne seine Hälfte des Preises ab (Zum ersten Mal in der Geschichte des Preises) mit der Begründung, dass solange beim Max-und-Moritz-Preis so gute Zeichner wie Kim Schmidt und Sascha Wüstefeld ignoriert würden, könne er den Preis weder ernst- noch an-nehmen. Für mich Anlass genug mal bei den erwähnten Zeichnern nachzufragen.
Der Marlon Brando-Moment, als einer für den anderen auf der Bühne den Max und Moritz-Preis ablehnte, unabgesprochen mit Verlag und Co-Zeichner.
PS: Auf Anfrage hat Sascha Wüstefeld mich gebeten mir folgendes zu diesem Thema von ihm zu übermitteln:
"Mir ist klar, dass Patrick meine namentliche Erwähnung sicher nett gemeint hat. Es war ihm offenbar ein Anliegen, hier mal ein Zeichen zu setzen.
Ich hätte mich vielleicht noch mehr gefreut, wenn er das mit mir vorher kurz besprochen hätte - viele dachten nämlich das ganze sei Buddywirtschaft, dabei kennen Patrick und ich uns gar nicht persönlich. Dadurch war der Salon dann nämlich etwas schwierig für mich. Naja. Ein ganzes Interview möchte ich zu dem Thema tatsächlich nicht mehr unbedingt geben. Generell halte ich den Max-und-Moritz-Preis aber auch für ... sagen wir mal ... etwas einseitig orientiert. Ich selber fühle mich aber alles andere als nicht wahrgenommen oder so."
PPS: Antwort von Patrick Wirbeleit zur Interviewanfrage:
"Hallo Markus,
vielen Dank für Dein Interesse.
Leider muss ich Dir (aus verschiedenen Gründen, auf die ich jetzt nicht näher eingehen möchte) leider absagen. Ich hoffe auf Dein Verständnis.
Mit herzlichen Grüßen,
Patrick"
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