Kurz aber nicht schmerzlos
Der Münchner Verleger Horst Gamber war fasziniert vom Erfolg der "Asterix"-Comics. Er brachte in seinem Saga Verlag nicht nur "Alcolix - Die Parodie" heraus, sondern wollte eine ähnlich erfolgreiche Serie anschieben. In den Achtziger Jahren hausierte er bei etlichen Comiczeichnern mit seinem Konzept namens "We Kings". Hier ging es um eine Horde Wikinger, die es in die Neuzeit verschlagen hatte. Die Serie wurde jedoch nie realisiert, sicher auch weil Gamber die Zeichner verprellte und sich zwar Entwurfs-Skizzen anfertigen ließ, dafür aber keine müde Mark dafür herausrückte.
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Doch jetzt wird blutigster Ernst aus diesem Konzept. Der irische Comicautor Garth Ennis ("Punisher") hatte eine ähnliche Idee und ließ eine Schiffsbesatzung besonders brutaler Wikinger durch einen Fluch Unsterblichkeit erlangen. Nach einer etliche Jahrhunderte dauernden Irrfahrt landen die Nordmannen schließlich im heutigen New York und es kommt zu einem furchtbaren Gemetzel. Selbst der mächtige Thor ist machtlos und hat nur eine Chance, wenn er mit Hilfe von Doktor Strange Verstärkung anfordert. Zu Thors Truppe gehören ein Kreuzritter und ein deutscher Jagdflieger aus dem Zweiten Weltkrieg. (hl)
MAX Comics 4 : Thor Vikings
Tex: Garth Ennis
Zeichnungen: Glenn Fabry
Prestige mit Faltcover, 120 Seiten
Marvel Deutschland, 13,50Euro
www.paninicomics.de
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Die ganze Rezension könnt Ihr auf Highlightzone.de [2] lesen.
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