
Die neue Ausgabe des großen europäischen Comic-Magazins präsentiert Teil 1 des neuen grandiosen SF-Zyklus von LEO. ANTARES ist nicht der Anfang einer Sternenkriegssaga, sondern eine Fortsetzung, ein neuer Zyklus, zu einer der faszinierendsten Science-Fiction-Comic-Reihen unserer Zeit, bei dem kaum Raumschiffe, sondern viel mehr Planeten, Fauna und Flora sowie Menschen im Mittelpunkt stehen. Während bei Epsilon Gesamtausgaben der ersten beiden Zyklen ALDEBARAN und BETELGEUZE in Vorbereitung sind, startet in ZACK nun die Reise zu einem neuen Planeten, wo zunächst einmal etwas verschwindet, ergänzt durch ein ausführliches Interview mit Leo.
Im kommenden Jahr feiert der ROTE RITTER sein großes Jubiläum, denn am 6.11.59 startete die erste Folge der Einführungsepisode „Das zerbrochene Schwert“ in der flämischen Tageszeitung DE STANDAARD. Damit zählt Vandersteens der ROTE RITTER zu den großen Klassikern des europäischen Comics. Trotz des großen Erfolges der Serie war der ROTE RITTER in Deutschland kaum bekannt. Erste ein Artikel von Gerhard Förster in der Sprechblase 161 bringt die Sache 1998 ins Rollen. Nachdem erste Bände bei Harro Knersch erschienen waren, nahm sich Ulrich Wick des Ritters an.
Der Autor von „Die Himmelsstürmer“ Franz Zumstein (Jahrgang 1959) lebt zusammen mit seiner Frau Stephanie in Balsthal, dem Tor zum schweizerischen Jura, mit Blick auf die mittelalterlichen Burgen Alt-und Neu-Falkenstein.
Wechsel im ZACK-Team: Ab Ausgabe 106 gibt es eine neue ZACK-Redaktion bei MOSAIK! Ein kleiner Rückblick: Wer erinnert sich nicht an den für ZACK-Fans denkwürdigen Sommer 1999: ZACK, das beliebt europäische Comic-Magazin der 1970er Jahre, dass Generationen von Comic-Lesern geprägt hat, war wieder da. Die Idee zum Relaunch hatte Martin Jurgeit, der 1999 erster ZACK-Chefredakteur wurde. Von Sommer 1999 bis Ende 2002 gestaltete er maßgeblich 42 Ausgaben des ZACK-Magazins. Ab Anfang 2003 folgte Martin Surmann als verantwortlicher ZACK-Redakteur. Damit setzte MOSAIK auf einen Nachfolger aus den eigenen Reihen, denn Martin war als freier Mitarbeiter von Anfang an mit Beiträgen im neuen ZACK vertreten. Ebenfalls von Beginn an für das MOSAIK-ZACK in der Verlagsredaktion tätig: Mirko Piredda, der neben Martin Surmann der ZACK-Redaktion bis Ausgabe 105 angehörte.
Seit Käpt’n Jack Sparrow das Piraten- und Seefahrergenre wieder zu einer neuen ungeahnten Erfolgsstory gemacht hat, zieht auch das Comic-Genre mit neuen Storys nach. In diesem Fall ist es die Serie Drachenblut, von der soeben bei Bunte Dimensionen Band 1 erschienen ist.
An den äußersten Grenzen Japans bahnt sich ein politisches Drama an, denn eine der einflussreichsten Persönlichkeiten des Kaiserreiches, der mächtige Herr Akuma, scheint dazu entschlossen, den Kaiser um des eigenen Vorteils Willen zu verraten. Doch es gibt ein schreckliches Geheimnis, das die beiden Männer verbindet: Der XIII. Prophet. Der Samurai Takeo, konfrontiert mit seiner Vergangenheit, versucht aufzudecken, wer sich hinter dem XIII. Propheten verbirgt. Warum wuchs Takeo in einem Kloster auf, und warum wurde er vor zehn Jahren von seinem Bruder im Stich gelassen?
Autor Gilles Chaillet setzt mit seiner bei Kult Editionen erscheinenden Serie "Vasco" Abschnitte der Handschrift "Erlebnisse eines Sieneser Bankgehilfen" in eine Comic-Erzählung um. Diese Handschrift von 1492 ist in etwa vergleichbar mit den Reisebeschreibungen des Marco Polo. Die abenteuerlichen Reisen führen Vasco Baglione nicht nur durch verschiedene europäische Länder wie Frankreich, Italien, Germanien und Byzanz sondern über die Seidenstraße sogar bis ins Reich der Mitte. Sehr oft wird er dabei zum Zeugen wichtiger politischer Ereignisse.
Nach den absonderlichen "wissenschaftlichen Untersuchungen" eines Barons auf einer Insel vor der Küste der Bretagne, nach den "Hexereien" in einem Dorf in der Auvergne, wo der Held Jean-Baptiste Poulain sich jeweils mit grauenhaften Verbrechen konfrontiert sah, stellt er sich im neuesten Abenteuer den Herausforderungen der Seefahrt: dem Ozean, den Stürmen, den Katastrophen, aber auch den Geistern und Legenden der Seefahrer.
Beim Bocola Verlag erschien soeben Band 4 der 18-bändigen Hal Foster Prinz Eisenherz-Gesamtausgabe. Das große Ritter-Epos „Prinz Eisenherz“ basiert auf Zeitungsseiten, die Hal Foster zwischen 1937 und 1971 für die Sonntagsausgaben zahlreicher amerikanischer Zeitungen geschaffen hat. Der Bocola Verlag veröffentlicht erstmals alle 1788 von Foster gezeichneten Seiten digital restauriert und in den Originalfarben.
Clevere Marketingidee oder echte Chance für den deutschen Comic: ECC hat zurzeit gleich mehrere Comic-Bände im Programm, die auf einer bekannten Romanvorlage basieren: Die Chronik der Unsterblichen, Katie Cat (erscheint 1/08), Die Wellenläufer und jetzt: Das Blut der Templer.
Unter dem Pseudonym Balac erzählt Yann eine spannende Geschichte, die sich um Soizik rankt, einer jungen Frau, die in der Bretagne in einem Dorf von Strandräubern lebt. Sie trifft auf die Nachfahren Hyacinthes, des Grafen von Porphyre der vor vielen Jahren als Strandräuber zum Mörder wurde und dafür grausam getötet wurde.
Kommt näher Leute, kommt näher! Diese Geschichte spielt vor langer Zeit im karibischen Meer, auf einem Piratenschiff, in Piratengewässern, in einer Piratenwelt!
Ein neuer Largo Winch ist immer ein Ereignis und schon der Titel lässt vermuten, dass es sich wieder um ein Abenteuer handelt, in dem es Largo mit den gefährlichen Triaden zu tun bekommt. Nach langen Jahren des Wartens können sich die Fans über ein schnelle Editionsfolge der Abenteuer des Milliardärs bei Alles Gute! freuen. Das vorliegende Abenteuer steht in direktem Zusammenhang mit den gerade erschienenen Alben Makiling (Band 7) und Tiger (Band 8).
Neben Peanuts, Garfield, Popeye und Co. erlebt auch der amerikanische Abenteuer-Comic in Gestalt von Prinz Eisenherz z. Zt. eine sehr ansprechende bibliophile Gesamtausgabe beim Bocola-Verlag, der im Januar 2006 gegründet wurde, um alle von Hal Foster gezeichneten 1788 Sonntagsseiten in einer digital restaurierten Gesamtausgabe zu veröffentlichen. Insgesamt wird die Gesamtausgabe 18 Bände umfassen. Der soeben erschienene 2. Band umfasst die Jahrgänge 1939/40.
Ein ganz besonderer zweibändiger Comic-Zyklus ist beim Münchener Comic-Verlag Schreiber & Leser im Programm: Skarbek. Skarbek war für mich eine sehr positive Überraschung, denn viel hatte ich bisher von dem Autoren Sente/Rosinski noch nicht gesehen. Für mich ist die Story um den Grafen polnischer Herkunft namens Skarbek, dessen Geschichte geschickt mit dem literarischen Vorbild von Alexandre Dumas Roman "Der Graf von Monte Christo" spielt, die Beste aus dem historischen Bereich, die ich aus dem franko-belgischen Raum in letzter Zeit gelesen habe.
In der Interview-Serie "Comic-Verlage“ soll die Verlagslandschaft in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum präsentiert werden. In den Interviews geht es u. a. um die Comic-Macher und das jeweilige Verlagsprogramm, aber auch um Meinungen und die Comic-Szene allgemein.
"Prinz Eisenherz", das große Ritter-Epos von Hal Foster, wurde 70 Jahre alt: Prinz Eisenherz startete am 13. Februar 1937 in verschiedenen amerikanischen Zeitungen, u. a. im New York Journal. Mit der Geschichte von Prinz Eisenherz ist seinem Erfinder Hal Foster eine äußerst spannende Kombination aus Fabel und Fakt gelungen. Im Januar 2006 wurde der Bocola Verlag gegründet, um alle von Hal Foster gezeichneten 1788 Sonntagsseiten in einer digital restaurierten Gesamtausgabe in den von Foster vorgegebenen Farben zu veröffentlichen. Insgesamt wird die Gesamtausgabe 18 Bände umfassen, von denen der erste Band bereits vorliegt. Es ist geplant, dass die Bände in vierteljährlichem Abstand erscheinen.
Beinahe 40 Jahre nach seinem ersten Auftritt in der italienischen Comic-Zeitschrift Sgt. Kirk im Jahre 1967 präsentiert Kult Editionen ein weiteres Abenteuer des Abenteurers Cortos Maltese: „Tango“.
Der dritte Tag des interaktiven Online-Comics We watch ist online!
Einst lebte im fernen Osten ein Krieger mit dem Namen Kogaratsu. Er war ein Samurai ohne festen Herrn, dessen Dienste im turbulenten Japan des 17. Jahrhunderts von vielen angefordert wurden. Ob er in einen mörderischen Bruderkrieg geriet oder auf abergläubische Bauern traf, es waren immer die gleichen Prinzipien, die Kogaratsu durch sein Leben geleitet haben: Seine Ehre, seine Liebe und seine Waffen. Kogaratsu ist ein interessanter Eastern für alle Samurai-Fans, der von Michetz in sehr ansprechendem Artwork umgesetzt wird.
Wer es bis jetzt noch nicht gemerkt hat: Der Cross Cult Verlag hat es geschafft in wenigen Jahren sein Programm solide zu halten und konnte nun ab Mitte 2006 / Anfang 2007 sein Serienangebot enorm erweitern. Neben den nun vollständig vorliegenden Serien wie Sin City oder der derzeit geparkten Serie Hellboy boomen Titel, wie The Walking Dead. Und Lust auf Mehr machen angekündigte Titel wie ALIENS, FAFHRD UND DER GRAUE MAUSLING oder THE RED STAR.
Die zweite Episode ist beendet! Werden die Kandidaten auf der paradiesischen Insel ihre Aufgabe bewältigen?
Nach unserem CRS-Bone Countdown hat sich Tokyopop so dankbar gezeigt und uns drei Bone #1 Farbausgaben für unsere Leser zu schenken. Wer möchte eins haben? Bitte hier weiterlesen unter "weiterlesen"...
In der neuen Serie von Bunte Dimensionen geht es um ARCANES, besondere Karten, die Tarot-Karten ähneln. ARCANES sind die stärkste Waffe von Stargate-Agenten. Diese Agenten sind auf der ganzen Welt in streng geheimen und äußerst gefährlichen Missionen gegen von Stargate ausgemachte Feinde der Menschheit auf allen Erdteilen im Einsatz. In den Händen der Stargate-Agenten entwickeln die ARCANES eine große Macht, mit der die Agenten von Stargate u. a. das Schicksal von Menschen beeinflussen können.
Die Zeiten sind alles andere als friedlich: Piraten machen die Karibik unsicher, an jeder Küste der Weltmeere lauert die Gefahr. Der berühmt-berüchtigte Captain Jack Sparrow stürzt sich von einem Abenteuer ins nächste, denn dieser Pirat segelt nie lange in ruhigen Gewässern!
Von 1970 bis 1973 zeichnete Hugo Pratt für die französische Zeitschrift Pif Gadget eine Folge von 21 Corto Maltese - Kurzgeschichten, die in vier Alben zusammengefasst wurden: Sous le signe du Capricorne, Corto toujour un peu plus loin, Les Celtiques und Les Ethiopiques. Corto Maltese wurde damit zum Held einer eigenen Serie. Diese Kurzgeschichten gehörten zum Besten, was bis dahin aus Pratts Feder geflossen war und legten den Grundstein für seinen späteren Weltruhm.
Im Sommer des Jahres 1973 präsentierte der Koralle-Verlag Hamburg den Lesern des ZACK-Magazins eine Überraschung: Mit Turi und Tolk kam eine Abenteuerstory des deutschen Zeichners Dieter Kalenbach zum Abdruck. Der Lappenjunge Turi und sein Adler-Freund Tolk, die zu den ZACK-Klassikern der Koralle-Ära zu zählen sind, erleben ihre Abenteuer in den endlosen Landschaften Lapplands. Es sollte die einzige Comicserie eines deutschen Zeichners in ZACK bleiben. Der Berliner Verlag Jurgeit, Krismann & Nobst (JNK) veröffentlichte im Rahmen der Turi & Tolk-Werksausgabe jetzt Band 1 der Buchausgabe mit dem Titel "Die Fallensteller".
Nachdem ich auf der Köln-Messe am Salleck-Stand mit Frank Jonker und Hans van Oudenaarden die beiden Autoren von Bob Evers kennengelernt habe, möchte ich es nicht versäumen, den bei ARBORIS erschien Band 1 der Serie „Ärger um einen schweinsledernen Koffer“ vorzustellen. Die Serie hat einen gewissen Nostalgie-Charme und erinnert mich in seiner Gestaltung sehr an Uderzos und Goscinnys „Luc Junior“.
Welcher Fan von Abenteuer / Action - Comics kennt sie nicht: Die Handlung um XIII, den Mann ohne Namen, ohne Vergangenheit und ohne Erinnerung. Der einzige Anhaltspunkt, etwas über seine Identität herauszufinden, ist die Ziffer XIII, die er als Tätowierung trägt. Der 17. Band "Das Gold Maximilians" bringt das Ende der Suche nach dem legendären Goldschatz.
Mit Christophe Blains "Isaak der Pirat" erscheint bei Reprodukt eine der herausragendsten Serien, die in Frankreich in den vergangenen Jahren entstanden sind. Durch Begegnungen u a. mit Joann Sfar und Lewis Trondheim Ende der neunziger Jahre, fühlte sich Blain animiert, Comics zu schreiben und zu zeichnen. Zu seinen bekanntesten Arbeiten in Deutschland gehört die Reihe "Donjon – Morgengrauen" (Carlsen Comics), die in Zusammenarbeit mit Joann Sfar und Lewis Trondheim entstanden ist.

Bei Speed sind in letzter Zeit unter dem XXL-Label ja einige schöne Comics aus Frankreich, wie der etwas andere Krimi 'Tödliches Wiegenlied' oder das Skelettdrama 'Unter Knochen', veröffentlicht worden. Leider gehört Anita Bomba nicht zu dieser Kategorie.
Nach Gipsy erscheint nun mit "Der Skorpion" eine zweite von Enrico Marini gezeichnete Serie bei Carlsen, diesmal mit Stephen Desberg als Autor. Gemeinsam haben die beiden schon "Der Stern der Wüste", bei Ehapa erschienen, erschaffen.
Anmerkung: Dieser Artikel wurde uns vom CRS-Mitglied Jochen eingereicht!
Es ist wieder eine Freude die Abenteuer von Blake und Mortimer zu lesen! Nach der zähen und für meinen Geschmack etwas langweiligen Voronov-Intrige (Reinhold hielt den Comic hingegen für "eine wahre Schatztruhe") von Yves Sente und Ahndré Juillard hat das (aus Band 10) bewährte Team Jean van Hamme und Ted Benoît ein sehr viel besseres Album vorgelegt. Neben den stark am Stil von Edgar P. Jacobs angelehnten Zeichnungen von Benoît, ist es vor allem die Geschichte von van Hamme (XIII), die mich gefesselt hat. Die versprengte englische Truppe nach der Schlacht um Saratoga 1776, die Lichterscheinung und das vermeintliche Desertieren eines Offiziers, der knapp 200 Jahre später gefunden wird, ohne bis auf die Knochen verwest zu sein, sondern, als ob er gerade gestorben ist. (Hier die ersten 4 Seiten als Leseprobe).
Mit freundlicher Erlaubnis des Carlsen Verlages (Danke Joachim! :-)) kann ich Euch hier keine 4 Seitige Leseprobe des neuen Black & Mortimer Comics mehr vorstellen! Site ist umgezogen! Sorry! (Update von 12/2005)
Selten, sehr selten gibt es Werke, die einen von Anfang bis Ende begeistern. Mir ist das bei Babylon 5 passiert oder bei Terry Prattchet (Scheibenwelt) oder bei Bone. Oder aber bei Usagi. Der Hasen-Ronin begeistert mich von Band zu Band, von Heft zu Heft mehr. Immer wieder bin ich freudig überrascht und bekomme hervorragende Unterhaltung geliefert. Und diesmal sogar ein bisschen Grusel.
Also hat Carlsen Usagi aufgegeben. Nun ja. War sicher eine
Geboren am 5. April 1928 in der italienischen Schweiz, siedelte Wäschers Familie 1940 nach Hannover um, wo er eine Ausbildung als Plakatmaler erhielt und ein Studium an der Meisterschule für gestaltendes Handwerk absolvierte.
1953 stellte er sich beim Lehning Verlag vor und noch im Oktober des gleichen Jahres wurde das erste Piccolo-Heft des blonden Ritters SIGURD veröffentlicht.
Geboren als Alexander Gillespie Raymond in New Rochelle (New York), arbeitete er nach einem Studium an der Grand Central School of Art von 1930-33 als Assistent von Russ Westover und Lyman Young. Ende 1933 erhielt er vom King Features Syndicate den Auftrag, eine aus einer Science-Fiction-Serie und einem Dschungelstrip bestehende Sonntagsseite zu entwickeln. Das Ergebnis waren FLASH GORDON und JUNGLE JIM, die beide am 7.1.1934 debutierten.
Geboren in Rimini (Italien), zog er schon bald mit seinen Eltern nach Venedig. Von 1938-42 lebte die Familie Pratt in Äthopien, das damals zu Italienisch-Ostafrika gehörte. Zurück in Venedig begann er ein Studium an der Akademie der Schönen Künste, gründete 1945 mit Alberto Ongaro und Dino Battaglia die "Gruppe Venedig" und schuf mit dem Autor Mario Faustinelli ASSO DI PICCHE. Darauf folgten 1949 die JUNGLEMEN nach Texten von Alberto Ongaro.
Geboren am 23. Januar 1914 als Joseph Gillain in Gedinne (Belgien), studierte er an der Académie des Beaux Arts in Brüssel und verkaufte 1936 seinen ersten Comic JOJO an die katholische Zeitschrift "Croisé". 1939 folgte die Serie BLONDIN ET CIRAGE für die Jugendzeitschrift "Petits Belges".
Geboren am 25. Dezember 1911 in Chicago, studierte Hogarth zunächst Kunstgeschichte und Anthropologie. Im Jahre 1929 schuf er seinen ersten Comic-Strip namens IVY HEMMANHAW, dem 1930 die Illustrationsserie "Old Occupations and Strange Accidents" folgte. 1934 ging er nach New York und arbeitete einige Monate als Assistent in den Studios des King Features Syndicate, bevor er 1935 den Piratenstrip PIECES OF EIGHT beim MacNaught Syndicate übernahm.
Geboren am 17. Juli 1938 als Hermann Huppen in Beverce (Belgien), arbeitete er zunächst als Möbeldesigner und Dekorateur in einem Architektenbüro, bevor er 1963 für das Magazin "Spirou" drei Geschichten der Serie LES HISTOIRES DE L'ONCLE PAUL zeichnete. Zwei Jahre später erschien in der Pfadfinderzeitschrift "Plein Feu" die Episode HISTOIRE EN ABLE (Eine einfache Geschichte).
Anfang 1966 wurden in der Zeitschrift "Tintin" die ersten von Greg getexteten Kurzgeschichten des Abenteurers BERNARD PRINCE (Andy Morgan) abgedruckt. Wegen Überlastung gab er diese Serie nach 13 Alben 1977 an Dany ab.
Der "Last Man Standing" der deutschen Comic-Nostalgiker: Norbert Hethke. Ein Leben für Akim, Nick, Sigurd und viele andere deutsche Comichelden aus der Frühzeit des deutschen Nachkriegscomics. Jeder Sammler kennt den Hethke-Verlag allein schon wegen des jährlich erscheinenden Comic-Preiskatalogs, sowie diverser Roman- oder Tradingcard-Preiskataloge oder der regelmäßigen Kölner Comic-Messe.
Der 1939 in Brüssel geborene Belgier lebt in zwei Comicwelten. Van Hamme hat zusammen mit dem polnischen Zeichner Rosinski erstaunliche Fantasy-Welten geschaffen, die der Leser in der Serie Thorgal und dem Einzelband "Die große Macht des kleinen Schninkel" bewundern kann. Daneben entstand aber die realistische Welt des Politthrillers "XIII" zusammen mit William Vance.
alt="Cover: Warrens Schwur, Band 1" hspace="4" vspace="6" align="left">Der Zeichner Servain, geboren in der Nähe von Grenoble am 14. Mai 1970, veröffentlichte seinen ersten Comic 1992 ("Rapt") nach einem Studium an der École des Beaux-Arts in Angoulême. Mit dem Texter Gibelin folgte 1993 die Science Fiction Serie "Le Traque Mémoire".
Marvano, Jahrgang 1953, heißt in Wirklichkeit Mark Van Oppen. Er hat Innenarchitektur studiert und traf 1970 auf einem Science Fiction Kongreß Joe Haldeman. Mit diesem veröffentlichte er 1991 seine erste große Comic-Erzählung "Der ewige Krieg", die auf drei Bände erscheinene Adaption des von Haldeman geschriebenen Romans.
1943 in Oklahoma City geboren, arbeitete Haldeman als Diplomphysiker und -astronom, bevor er 1967 eingezogen und nach Vietnam geschickt wurde. Lebensgefährlich verletzt kehrte er zurück nach Amerika und arbeitete, nach fünfmonatigem Krankenhausaufenthalt, als Bibliothekar und Programmierer.
alt="Cover: Warrens Schwur, Band 1" hspace=4 vspace=4 align="left">
Brunschwig wurde am 3. September 1967 in
Belfort geboren. Er studierte Marketing und Kommunikation und
arbeitete anschließend in einer Werbeagentur.
Im Oktober erschien bei Carlsen zeitgleich zur französischen Ausgabe der neue Band des Politthrillers " XIII", der im Original 'Le jugement' (bei Dargaud) genannt wurde.
Todesfahrt wird zur Fahrt ins Nichts
Auf "Fumetto 2000", dem diesjährigen Comix-Festival in Luzern, stand das Werk des Stargastes Baru im Mittelpunkt und auch in Erlangen überschütteten die vier Kritiker des Comic-Quartetts Barus "Autoroute du Soleil" mit Lob. Nicht zu unrecht, denn auf satten 430 (!) Seiten folgt Hervé Baruela dem Italofranzosen Alexandre, der im Laufe der Handlung immer mehr wie Tim (von Tim und Struppi) aussieht, und dem Franzosen nordafrikanischer Abstammung Karim, der nicht nur ein Faible für die fünfziger Jahre, sondern auch für so ziemlich jede Frau hat.
Manchmal lohnt es sich vier Monate auf ein Heft zu warten. Wir Europäer sind, was franko-belgische Albenserien betrifft (oder auch einheimische Heftserien wie "Helden") ja schon einiges an Wartezeit gewöhnt und glauben nicht wirklich dran, dass sich wirkliche Qualität im Monatstakt realisieren lässt.
Nachdem sich Mark O. Fischers Epsilon Verlag bisher hauptsächlich der Fortsetzung dieser vom Carlsen Verlag nach 8 Bänden abgesetzten holländischen Comic-Serie gewidmet hat, wendet er sich jetzt dem damals unterschlagenen ersten Band der Reihe zu.
Kürzlich gab es im Gamix Sonderband 5 nach langer Zeit ein Wiedersehen mit unserem Lieblingsarchäologen Dr. Indiana Jones. Leider war die Story nicht besonders aufregend und so stand ich dem ersten Heft der neuen regelmäßigen Indy-Serie etwas skeptisch gegenüber. Aber schon relativ schnell hatte ich all meine Skepsis abgelegt und erfreute mich an der etwas abstrusen, aber doch sehr kurzweiligen und unterhaltsamen Geschichte.
Der Gipsy fährt seine Ladung jetzt für Carlsen statt für wie bisher für Ehapa und der Wechsel des Auftraggebers hat sich für den Leser allemal gelohnt. Marinis Artwork kommt nun auf besserem Papier und im leicht größeren Format noch edler zur Wirkung. Auch die ersten vier Bände sollen diesbezüglich angeglichen und ab Februar 2001 neuaufgelegt werden.
Im Film trägt Harrison Ford als Indiana Jones immer einen Hut, damit bei Actionszenen sein Gesicht verdeckt wird und er so leichter zu doubeln ist. Hier im Comic (wo ein Doubeln nicht wirklich nötig ist - svl) zeigt Indiana Jones oft und offen sein Gesicht, hat aber nur auf dem Titelbild eine gewisse Ähnlichkeit mit Harrison Ford.
Coseys Serie "Jonathan" war Ende der 80er eine meiner Lieblingsserien. Cosey schaftte es ein ums andere Mal mich für eine Landschaft, ein Land und seine Leute zu faszinieren, von denen ich keine Ahnung hatte. Die Bergwelt des Himalaja und die Kultur der Anrainer-Staaten - allen voran Tibet - waren dabei mehr als nur Kulisse für die Stories, die erzählt wurden; sie waren Teil der Handlung.
Anfang des Jahres wurde mit großem Tam-Tam die neue Comic-Serie bei Ehapa angekündigt: Tomb Raider. Vorlage natürlich das bekannte Computer-Spiel mit der wohl geformten Heldin Lara Croft. Nachdem man nur im ersten Heft tatsächlich "Lara pur" geliefert bekam (in No. 2 & No.3 gab's schwache Backup-Stories) gibt's in der soeben erschienen No.4 wieder zwei US-Heft auf einmal.